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USS Artemis

USS Artemis

NCC 99101

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Arvin Parieur

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Arvin Parieur
 
Arvin Parieur
Status PC
Spieler Dannimax
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Lt..sg.
Posten EO
Stationierung U.S.S. Artemis
Biographische Informationen
Geburtstag 10.12.2387 – 05:41

Geburtsort

Vater

Mutter

Geschwister


Port Mathurin auf Isla Rodrigues, Mauritius, Erde Admiral Alain Parieur (Mensch) Cadil Ronas (Bajoranerin) Louis Parieur (2389) ♂ Renard Parieur (2392) ♂ Fae Parieur (2396) ♀
Familienstand ledig
Physische Beschreibung
Spezies Mensch-Bajoraner
Geschlecht männlich
Größe 1,85 m
Gewicht 81 kg
Hautfarbe kreolisch, mittelbraun
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe schwarz
Politische Informationen
Bürgerschaft UFP
 Religion Bajoranisch (nicht praktizierend)
Orden und Auszeichnungen

Spielhilfe

Arvin Rohit Parieur stammt von der Erde, genauer gesagt von der östlichsten Insel Mauritius, Rodrigues. Dort wuchs er im Schatten seines Vaters, des großen Helden, Admiral Alain Parieur von der Sternenflotte auf. Entsprechend war ihm eine Karriere als Kommando-Offizier der Sternenflotte zu jeder Zeit vorbestimmt. Das Verhältnis zu seinem Vater ist durchaus gestört, da dieser Arvins Karriere zwar fremd bestimmt hat, an der Erziehung jedoch keinen großen Anteil nahm. Entsprechend versucht Arvin sich ständig einerseits zu beweisen und aus dem Schatten seines Vaters zu treten, andererseits aber setzt er alles daran, anders zu sein als sein Vater. So ist er mit einem großen, fast ritterlichen Helferkomplex ausgestattet, er zeigt sich bodenständig, stets freundlich und interessiert an seinem Umfeld. In seine Entscheidungen lässt er daher, wenn möglich, eine menschliche Komponente einfließen und trifft viele Entscheidungen schnell und aus dem Bauch heraus. Er traut sich, unklare Befehle zu hinterfragen, versucht sich konstruktiv einzubringen, falls er eine bessere Herangehensweise sieht, befolgt Befehle aber auch, wenn diese Herangehensweise keinen Erfolg verspricht. Dabei ist ihm aufgefallen, dass Andere anderen Argumenten gegenüber am ehesten bei einer Partie Dart oder Billiard zugänglich sind, was die Einladung zu solchen Spielen zu einer Art Masche hat werden lassen.

Vorteile Nachteile
  • Sanfte Natur
  • Resilient
  • Aufmerksam und Hilfsbereit
  • Freundlich und an seinem Umfeld interessiert
  • Guter Motivator
  • Hat ein Gespür für die Stimmung im Team
  • Sehr risikofreudig
  • Anfällig für Wetten aller Art
  • Bevorzugt den schweren Weg gegenüber Konformität
  • Übersteigertes Bedürfnis nach Individualität
  • Verliert bei Vater-Vergleich schnell rationale Kontrolle

 

Interview mit Admiral Alain Parieur

„Über meinen Sohn Arvin soll ich sprechen?“ Alain lehnte sich in seinem Rattansesel auf der Terrasse seines Anwesens am Anse Tamarin gemütlich zurück, nippte an seinem Chamarel Rum und warf seiner neben ihm sitzenden Frau einen verliebten Blick zu. Der nächste Blick galt wieder dem Schreiberling, der beauftragt wurde, die Biografie des großen Admiral Alain Parieur zu schreiben, welcher damals 2384, noch als junger Commander der USS Atalanta die Goralis-Piraten aus den Badlands vertreiben konnte und so nicht nur für Ruhe im ganzen Bajor-Sektor sorgte, sondern auch den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere innerhalb der Sternenflotte setzte. „Da müssen wir natürlich bei meiner bezaubernden Frau anfangen.“ Ronas war wirklich nicht die Person, die bei solch einer Erwähnung drohte, rot anzulaufen. Im Gegenteil.

Die Bajoranerin legte ein fast schon diabolisches Lächeln ins Gesicht und kommentierte diese romantische Einlage ihres Gemals mit einem zynischen „Ohja, das will ich hören. Du fängst also mit dieser fürchterlichen Schwangerschaft an, die ich erdulden musste, während du im Weltraum Schiffe versenken gespielt hast?“ Der Biograf stutzte und blickte irritiert auf Admiral Parieur. Der grinste aber über beide Ohren und „boggelte“ mit dem Kopf von Seite zu Seite. „Ich hätte erst einmal erwähnt, wie es mit uns weiter gegangen war, nachdem wir uns auf Bajor kennen gelernt und ineinander verliebt hatten. Die Reise mit der Artemis führte ja, nachdem die Bedrohung durch die Goralis-Piraten beseitigt war in andere Gefilde des Universums. Sierra Sektor, Celes Sektor, einmal ging eine Reise tatsächlich bis in den Azur-Nebel. Und da war Ronas einfach eine wunderbare Begleitung und Hilfe, wenn es etwas brenzliger wurde und man mal ein wenig runterkommen musste. Aber auch wenn es mal jemanden brauchte, der einem ins Gewissen redete. Es war einfach Perfekt. Entsprechend wundervoll war dann die Nachricht Anfang 2387, dass sie nun auch Nachwuchs bekommen würde. Die Schwangerschaft war dann allerdings doch eine ziemliche Herausforderung.“

Cadil Ronas lachte auf. „Mal wieder sehr diplomatisch ausgedrückt. Der kleine Arvin hat das komplette Programm einer interstellaren Schwangerschaft im Entstehungsprozess durchgemacht. Es gab sehr früh eine chronische Immunreaktion. Anhaltendes Fieber, extreme Erschöpfung, Muskelschmerzen, autoimmunartige Entzündungen… ich wandelte am Rande eines septischen Schocks. Die Ärzte haben das hinbekommen, sollte aber das Bett so wenig wie möglich verlassen. Phase zwei dieser Schwangerschaft war nicht wirklich angenehmer. Blutdrucksabfälle und Spitzen, schwere Migräne, Sehstörungen, Ohnmachtsanfälle, Schwindel, Atemnot, Schlaflosigkeit… ich kann ihnen sagen, als Bajoranerin sollten sie sich gut überlegen, ob sie sich wirklich einen Menschen angeln.“

Der Biograf musste lächeln. „Wenn ich mich nicht irre, haben sie vier Kinder zusammen. Es scheint also nicht so schlimm gewesen zu sein, um das noch drei weitere mal zu machen.“

Nun nippte auch Cadil Ronas an ihrem Alouda. „Man verdrängt so etwas irgendwie. Rational lässt sich das kaum erklären, aber ja, die Schwangerschaften bei Louis, Renard und Fae liefen genau so gruselig. Das sind neun Jahre meines Lebens, in denen mir quasi vier davon komplett fehlen. Aber sie sind alle vier tolle Kinder geworden. Es war es also ein Stück weit auch wert, das will ich dann doch zugeben.“

Alain nickte bestätigend „Das sind sie. Aber gerade die Zeit, in der Arvin in seiner Mutter so kompliziert heranwuchs war wirklich nicht einfach. Die Atalanta war inzwischen am Rande des Japori-Sektors unterwegs, wo es mit den Klingonen schon kritisch wurde. Es gab immer wieder kleine Scharmützel und entsprechend gefährlich wurde es. Zusätzlicher Stress eben auch für meine Frau und so mussten wir die schwere Entscheidung treffen, dass sie und ich uns erst einmal räumlich trennen mussten. Sie begab sich dann zu meinen Eltern hier nach Mauritius und konnte so in aller Ruhe dem kleinen Arvin das Leben schenken. Am 10. Dezember 2387 war es dann soweit. Um 5:41 Uhr Erdenzeit kam er im Queen Elizabeth Hospital in Port Mathurin zur Welt.“

„Waren sie bei der Geburt auch anwesend?“

„Leider nein. Wir haben uns in der folgenden Zeit leider nur sehr selten zu sehen bekommen. Ich meine, wir haben natürlich regelmäßig Subraumtransmissionen abgehalten, aber physischer Kontakt war nur sehr dosiert möglich. Das lag schwer auf uns, umso intensiver waren dann aber auch die Momente, wo wir uns endlich wieder in die Arme schließen konnten.“

Der Biograf schmunzelte. Er konnte erahnen, wie es so wohl zu drei weiteren Kindern kommen konnte. Ronas führte die Geschichte fort. “Die Erziehung Arvins und seiner Geschwister lag dann doch größtenteils bei mir und auch seinen sehr hilfsbereiten Eltern Videl und Mignonette. Und ein wenig bajoranische Glaubenslehre hat auch geholfen. Er war immer ein sehr aktives Kind, aufgeschlossen, neugierig und ziemlich auf ein harmonisches Umfeld bemüht. Er hat die Rolle des älteren Bruders immer sehr ernst genommen und sich auch für seine Geschwister eingesetzt, wenn diese mal in Probleme gerieten. Das galt aber auch für seinen Freundeskreis, wenn er dort das Gefühl hatte, dass jemand einen Unterstützer brauchte, dann war er da. Ich hatte irgendwann das Gefühl, die halbe Insel hatte ihn zum Freund. Ich musste irgendwie jede Woche für irgendwen ein Geburtstagsgeschenk besorgen, weil er dort als Gast eingeladen war. Und Arvin nahm sich diese Einladungen auch immer zu Herzen, das Geschenk musste etwas Persönliches sein, sonst war es ihm nicht gut genug.“

„Er wird ihnen aber doch manchmal bestimmt auch Sorgen gemacht haben.“ fand der Biograf die Erzählung dann doch etwas zu glatt.

Das heftige Nicken seines Vaters sprach Bände. „Und ob. Ich fand sein Selbstbewusstsein doch das ein oder andere Mal zu übersteigert, er zeigte die gefährliche Kombination aus Risikofreudigkeit und Spieltrieb. Wir hatten uns einmal, um seine Bajoranischen Großeltern zu besuchen auf Deep Space 9 getroffen, da war er auf einmal weg. Gefunden haben wir ihn dann im Quarks an einem Dabo-Tisch, wo er seinen bajoranischen Ohrenschmuck im Spiel mit vier Ferengi und einem Pakleth einsetzen wollte. Da war er gerade mal fünf Jahre alt. Risikofreudig ist er heute noch.“

„Und verspielt auch.“ fügte Ronas hinzu. „Dart, Billard, Air Hockey, Poker, Rugby, Flunkyball… das spielt er heute alles noch, teilweise auch richtig gut. Aber es braucht eben Einsatz. Ich glaube, seine erste Freundin hat er durch eine Partie Flaschendrehen gewonnen. Man könnte auch sagen verlieren, Dashuri war ein… ziemlicher Brocken eines Menschen könnte man sagen. Aber er hat das als Ehrenschuld gesehen und die Sache durchgezogen, bis es das erwartete Ende genommen hat.“

„Wie ging es Schulisch mit ihm?“ setzte der Biograf die Fragerei fort. Alain antwortete. „Er ging in Porth Mathurin auf die Mont Charlot Highschool und dann auf die RCC, also das Royal College Curepipe. Seine Noten waren gut und so konnte ich ihn dann erfolgreich auch bei der Sternenflotte anmelden.“

„Er folgte also ihren Spuren könnte man sagen.“

„Ja, ich meldete ihn selbstredend in San Francisco an, mit dem Fokus auf eine Karriere als Führungsoffizier. Und auch dort hat er sich bewährt, die Kurse bestanden, zudem waren seine Ausbilder sehr davon angetan, welchen guten Einfluss er auf seine Kadettenkollegen ausübte. Es war, als wolle er versuchen, alle um sich herum besser zu machen. Damit hat er vielen imponiert und das ist wohl auch der Grund, warum er dort trotz dem Vorfall von San Diego seinen Abschluss machen konnte.

„Der Vorfall von San Diego?“

„Er war in einem Casino, als er sah, wie einer seiner Kommilitonen von drei Nausikanern angegriffen wurde. Er ging dazwischen und forderte die Nausikaner auf, es doch mit jemandem in ihrer Kragenweite in einer Disziplin zu versuchen, die etwas ausgeglichener wäre. Irgendwie konnte er die drei rauflustigen Typen zu einer Partie Poker überzeugen. Er setzte letztendlich alles mit der Wette, dass sie dann einen Kommilitonen in Ruhe lassen sollten. Er verlor und Kommilitone wie er mussten danach lernen, dass Spielkarten, Pokerchips und vor allem ein Pokertisch auch als Waffe verwendet werden kann. Beide wären fast ihren Verletzungen erlegen, der Kommilitone verlor dabei sogar einen Arm und musste die Sternenflotte deswegen verlassen. Und Arvin musste lernen, dass man nicht mit der Gesundheit von Menschen spielt. Ich denke, er hat seine Lektion gelernt, ich habe ihm den Anschiss über diese Unverantwortlichkeit sogar persönlich übergeben. Er ist seitdem beileibe immer noch kein vorsichtiger Mensch, aber für zukünftige Überlegungen sollte das Lehrreich gewesen sein.“

„Wo ging die Reise danach für ihn hin?“

„Ja, er hat die Kadettenschule ja erfolgreich abgeschlossen, ich habe dann meinem alten Freund Captain Fukoyama eine entsprechende Empfehlung für die Stelle des zweiten Offiziers der Gammaschicht auf der USS John Herschel ausgesprochen und dieser hat Arvin dann auch aufgenommen.“

„Naoke Fukoyama? Das war doch ihr OPS auf der USS Atalanta.“

„Korrekt. Captain Fukoyama und ich standen stets im Austausch über Arvins Entwicklung und er machte sich gut, war sehr beliebt bei seinen Untergebenen. Er arbeitete sich dann auch bis zum zweiten Offizier der Beta-Schicht nach oben und wurde auch früh zum Lieutenant Jg. befördert. Da war er gerade erst 24 geworden. So war ich dann auch in der Lage, ihm für den Posten des zweiten Offiziers von Sternenbasis 310 im Alpha Trianguli-System zu begeistern.“

„Sternenbasis 310 an der Cardassianischen Grenze? Ist das nicht auch die Sternenbasis, auf der Sie inzwischen ihren Arbeiten nachgehen?“ „Korrekt. Wir arbeiten seitdem ganz eng zusammen. Er ist wirklich hervorragend in dem, was er tut. So ist er auch vor kurzem auch zum Lieutenant Sg befördert worden. Ich denke, dass er sicher mit etwas Geduld in einigen Jahren dort auch in den Posten eines Commanders kommen wird und bald dann auch die Leitung der Raumstation übernehmen kann.“

Es wirkte, als wolle der Chronist sich ein Grinsen verkneifen. „Es klingt, als haben sie die Karriere ihres Sohnes fest durchgeplant.“ „Er will das ja auch selbst. So ist es ja nicht.“ „Sie hatten also nie eine Diskussion darüber, dass er sich vielleicht fremdgesteuert vorkommen könnte?“

Alain wirkte sichtlich irritiert. „Ich verstehe die Frage nicht? Arvin genau wie seine Geschwister sind freiwillig zur Sternenflotte gegangen und haben ihre Karrieren mit viel Stolz und Überzeugung vorangetrieben. Louis und Renard pflegen ebenso vielversprechende Offiziers-Karrieren auf der USS Cochrane und USS Podolski.“

„Cochrane… Cochrane… ist das nicht das Schiff von Captain Sulivan, ihrem einstigen ersten Offizier auf der USS Atalanta?“

„Guter Mann. Und bevor sie fragen, ja, die Podolski wird von Captain Ka’liro geleitete, die ich seit unserem gemeinsamen Einsatz auf Sternenbasis 310 als gute Freundin schätze. Das heißt aber nicht, dass meine Söhne ihre dort Positionen nicht verdient hätten.“ „Was ist mit ihrer Tochter Fae?“ Ronas mischte sich ein. „Das sollte ein eigenes Kapitel sein denke ich. Sie hat ihren Weg natürlich auch in der Sternenflotte versucht, aber sie ist ein recht rebellischer Geist.“ „Sie kommt ziemlich nach der Mutter.“ nickte Alain. „Sie hat sich eher ihren Bajoranischen Wurzeln nach orientiert und lebt entsprechend auch dort.“

„Nun gut“ Der Chronist widmete sich kurz nochmal seinen Notizen, dann kam er zurück zu Arvin. Es schien fast, als wolle er die nächste Frage richtig genießen. „Zurück zu ihrem ältesten Sohn. Sie denken also, dass er sie eines Tages als Leiter der Sternenbasis beerbt? Quasi ihre Legende fortführt?“ „Ich bin dahingehend sehr zuversichtlich. Er ist auf dem besten Wege dazu.“ „Aha… wieso findet sich sein Name dann in den Versetzungs- und Bewerbungslisten für ein neues Kommando?“ „Er… was… das muss ein Irrtum sein?“ Alain blickte verstört drein. „Ja, nach meinen Informationen hat er eine Bewerbung als zweiter Offizier auf der USS Artemis gestellt.“ „Die Artemis? Als zweiter Offizier?? Das wäre ja ein Rückschritt, warum sollte er so etwas tun?“ Der Chronist zuckte mit den Schultern. „Das kann ich auch nicht beantworten. Vielleicht fragen sie ihn das mal selbst.“

Alain Parieur nahm einen tiefen Schluck seines Rums und blickte gedankenverloren hinaus auf die Bucht, wo vor ihm die Korallen bewachsenen Inseln Ile Gombrani, Ile aux Chats und Ile Pierrot nicht den Eindruck hinterließen, als wollten sie sich an diesem oder irgendeinem anderen persönlichen Schicksal beteiligen wollen. „Zweiter Offizier, das wollen wir doch mal sehen. Nicht mit Admiral Alain Parieur… nicht mit Admiral Alain Parieur…“

Cadil Ronas fasste dem Biografen Vorsicht ans Handgelenk. „Ich denke, wir machen hier besser eine kurze Pause…“


Tabellarischer Lebenslauf

    • 2387 – Geboren auf Port Mathurin, Mauritius
    • 2405 – Antritt an der Sternenflottenakademie in San Francisco, Ausbildung zum Führungsoffizier
    • 2410 – Kadettenfahrt und Beförderung zum Ensign als 2O auf der USS John Herschell
    • 2413 – Beförderung zum Lt. Jg.
    • 2413 – Versetzung als 2O auf die Sternenbasis 310
    • 2416 – Beförderung zum Lt.
    • 2417 – Versetzung auf die USS Artemis als EO
 

Orden und Auszeichnungen

    • 2410 Auszeichnung für außerordentliche Bemühungen im diplomatischen Corps der Sternenflotte
    • 2412 Silberner Olivenzweig des diplomatischen Corps der Sternenflotte
    • 2415 Tapferkeitsmedaille der Sternenflotte
    • 2416 Star Cross (für die Rettung der U.S.S. Lawrence im Briar Patch)

Fähigkeiten und Spezialgebiete

Sprachen

    • Föderationsstandard (Muttersprache)
    • Französisch (durch das Aufwachsen auf Mauritius)
    • Kreol (Ebenfalls durch das Aufwachsen auf Mauritius)
    • Bajoranisch (zweite Muttersprache)
    • Cardassianisch (verhandlungssicher)
    • Etwas klingonisch (Bruchstücke getreu dem Motto „Kenne den Feind“

Spezialgebiete

    • Ausgebildeter Führungsoffizier
    • Grundlagenstudium in Föderationsgeschichte, Ethik und Recht, Astronomie und Astrophysik sowie, Sozialwissenschaften.
    • Kommandolehrgang: Taktisches Führungstraining, Teammanagement, Schiffssysteme und Verwaltung, Notfallmanagement und Evakuierungen, Planung und Koordination von Außeneinsätzen, Ethische Entscheidungsfindung.

 


Psychologisches Profil

Arvin hat einen recht ausgeprägten Beschützerinstinkt und glaubt quasi fest an ritterliche Tugenden, will sich also für die Schwachen und Verlassenen besonders einsetzen. Entsprechend ist er durchaus ethisch ausgeprägt und pflegt, all zu kalte Befehle zumindest zu hinterfragen. Er kann sie befolgen, würde aber zumindest das Gespräch auf der Suche nach Alternativen suchen, wenn er selbst damit nicht einverstanden ist. Er ist dabei auch konstruktiv und ebenso in der Lage, sich von anderen überzeugen zu lassen, wenn die Argumente passen. Durch die Erziehung der Mutter ist er im Bajoranischen Glauben verankert. Wenngleich er die Religion nicht lebt, so erkennt er ihre Traditionen als teil eines Kulturgutes an und hat nicht vor, diese mit Nichtachtung zu strafen, daher trägt er auch einen Bajoranischen Ohrschmuck und befolgt ihre Feste und Riten. Seine Triebfeder hingegen ist das heraustreten aus dem Schatten des Vaters, Admiral Alain Parieur. Mit dessen autoritären, geklüngelten Führungsstil hat er immer sehr gelitten, daher strebt er eigentlich danach, sich seine Meriten selbst zu verdienen, was der Vater aber selten zulässt, sobald er etwas Individuelles tut, was nicht Alains Agenda entspricht. So hegt er innerlich einen starken Groll auf seinen Vater, auch weil dieser Arvins Kindheit wegen der Sternenflotte fast komplett verpasst hat, die Erziehung wurde fast vollständig durch seine Mutter und seine Großeltern durchgeführt. Anderseits schulte das auch seinen Sinn für Familie, da man ja in Zeiten der Not zusammenstehen musste.

Wohl auch aus seinem inneren Wunsch, aus dem geplanten Szenario „auszubrechen“ kommt sein Hang zum Risiko. Ob nun bei Kartenspielen oder auch sonst, er liebt Situationen, die unkontrollierbar sind und auf die man spontan und eben ungeplant reagieren muss. Er weiß zwar auch, wann ein Risiko zu viel ist, er trennt das Risiko für ihn selbst und das Risiko für andere voneinander zu trennen. Aber sobald er die Gelegenheit für etwas Nervenkitzel sieht, nimmt er diese auch wahr.

 


Medizinisches Profil

Lt. Parieur ist aktuell voll diensttauglich und zeigt keine akuten oder chronischen Einschränkungen. Insgesamt handelt es sich um einen robusten, körperlich belastbaren Offizier mit überdurchschnittlicher Regenerationsfähigkeit. In der Anamnese finden sich mehrere sportbedingte Gehirnerschütterungen (Rugby), die ohne bleibende neurologische Folgen verheilt sind. Dennoch wird eine erhöhte Aufmerksamkeit im Hinblick auf wiederholte Kopftraumata empfohlen. Langfristig ist aufgrund der intensiven körperlichen Aktivität mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für degenerative Gelenkveränderungen zu rechnen, insbesondere in belasteten Extremitätenbereichen. Aktuell besteht jedoch kein klinischer Hinweis auf entsprechende Pathologien.

Die hybride Konstitution (Mensch/Bajoraner) zeigt eine leicht veränderte Verstoffwechselung gängiger Medikation. Standarddosierungen für Menschen oder Bajoraner sind daher nicht zuverlässig übertragbar und müssen im Bedarfsfall individuell angepasst werden. Abgesehen davon keine Auffälligkeiten. Arvin R. Parieur gilt medizinisch als stabil und voll einsatzfähig.


Klassifzierte Sektion

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RPG-Auszüge

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